Warum viele Start-ups scheitern: 5 häufige Gründe

Während die Zahl aller Unternehmensgründungen in Deutschland seit Jahren rückläufig ist, steigt die Zahl der Gründungen innovativer, sehr wachstumsorientierter Geschäftsmodelle, sogenannter Start-ups. Und dabei handelt sich nicht zwangsläufig um Jungunternehmer bis 30. Laut KfW sind die Start-up Gründer Ü50 genauso häufig vertreten. Allerdings scheitern 90 Prozent dieser neuen, scheinbar innovativen und erfolgversprechenden Unternehmungen in den ersten drei Jahren. Aber wieso eigentlich?

1. Keine Nachfrage

Selbst oder im Team von der eigenen Idee überzeugt zu sein, heißt noch lange nicht, dass der Markt nach der neuen Dienstleistung oder dem neuen Produkt lechzt. Sogar Investoren sollen sich hier und da irren und Märkte falsch einschätzen. Deshalb gilt: Vorsicht bei der Interpretation von Marktforschungsergebnissen. Ein generelles Interesse an einem Produkt seitens potentieller Kunden bedeutet nicht gleichzeitig, dass es auch gekauft wird.

2. Schlechte Qualität

Die beste Idee und das größte Marktpotenzial nutzt nichts, wenn die Qualität der Dienstleistung oder des Produktes den Kunden nicht überzeugt. Vor allem zu Beginn sollte Feedback von Kunden so schnell wie möglich umgesetzt werden. Das Problem dabei: Hierfür wird Geld benötigt, was uns direkt zum dritten Grund für das frühe Scheitern von Start-ups führt.

3. Geringe Liquidität

Als Gründer muss man mit einkalkulieren, dass nicht alle im Businessplan definierten Erwartungen auch tatsächlich real werden. Muss unerwartet “nachgebuttert” werden, fehlt vielen Unternehmen jedoch Working Capital. Hat man bei den eigenen Gehältern schon so viel gespart wie möglich, bleibt nur noch die Suche nach (weiteren) Investoren. Und um diese zu überzeugen, müssen Nachfrage (Grund 1) und Qualität (Grund 2) passen.

Tipp: Als Gründer solltet ihr unbedingt alle Zuschüsse und Fördermittel ausloten. Neben geförderten KfW-Krediten empfehlen wir euch, auch das Förderprogramm INVEST im Auge zu haben. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle unterstützt Start-ups damit bei der Suche nach Wagniskapitalgebern.

4. Fehleinschätzung der Konkurrenz

Viele Start-up Unternehmer sind so von der Einzigartigkeit ihrer Idee überzeugt, dass sie blind vor Enthusiasmus nicht alle Konkurrenten auf dem Schirm haben. Wer weiß schon, was andere, eventuell mit mehr finanziellen Mitteln gesegnete Unternehmen im stillen Kämmerchen treiben. Nicht alles was noch nicht über Google gefunden wird, existiert nicht.

5. Strukturelle Probleme

Bei den meisten Start-ups handelt es sich um ein Gründerteam, das sich im besten Fall gegenseitig ergänzt. Schließlich muss das vorhandene, durch Fördermittel oder Investoren beschaffte Kapital zuerst einmal in Produktentwicklung und Marketing gesteckt werden. Mangelt es an Kompetenz einzelner Personen und gegenseitigem Ergänzungspotential, ist die Unternehmung häufig zum Scheitern verurteilt.

Das Mieten / Leasen von Geschäftsausstattung kann die Liquidität in jeder Phase einer Unternehmung erhöhen. Statt hoher Anschaffungskosten kann durch feste monatliche Mietraten Planungssicherheit geschaffen werden.

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