Umweltschutz im Unternehmen: Tipps & Fördermittel

Er ist DAS Thema der Stunde: der Klimawandel. Ob menschengemacht, lediglich durch die Emission von Treibhausgasen sowie die zeitgleiche Abholzung der Regenwälder unterstützt oder komplett natürlich, weil immer schon dagewesen: Leugnen lässt sich eine Verschiebung des weltweiten Klimas kaum noch. Zurecht rückt also der Umweltschutz seit einiger Zeit stärker in den Fokus. Neben dem privaten Verbraucher, der sein Bewusstsein für die Umwelt schärft, sind vor allem Unternehmen gefragt, in puncto Umweltschutz mit gutem Beispiel voran zu gehen.

Tipp 1: Ökostrom

Er ist vielleicht etwas teurer, dafür werden bei seiner Produktion aber immense Mengen CO2 eingespart: Ökostrom. Achten Sie ein entsprechende Zertifizierung wie das „Grüner Strom Label“ vom Grüner Strom Label e.V. oder das  “ok Power Label”, welches vom gemeinnützigen Verein EnergieVision e.V. vergeben wird.

Tipp 2: Energieeffiziente Bürogeräte

Selbst der beste Ökostrom ist nicht zu 100 % klimaneutral. Deshalb gilt: Je weniger Strom Sie verbrauchen, desto mehr freut sich die Umwelt. Setzen Sie deshalb auf energieeffiziente, moderne Bürogeräte, statt auf alte Stromfresser. Wichtige Siegel sind der Blaue Engel, das ENERGY STAR Label sowie das TCO Zeichen.

Tipp 3: Weniger Papier

Im Schnitt verdruckt ein deutscher Arbeitnehmer einen halben Baum pro Jahr. Wir finden: In Zeiten von E-Mails, Messenger-Apps und Cloud-Anwendungen muss das nicht mehr sein. Nutzen Sie deshalb die Möglichkeiten der Digitalisierung. Der positive Nebeneffekt: Sie sparen bares Geld. Und falls es dann noch nicht ganz ohne Papier geht, kaufen Sie am besten ein Produkt mit Umweltzeichen, welches Sie im Idealfall auch noch beidseitig bedrucken. Neben dem Blauen Engel ist hier das FSC (Forest Steward Council) Siegel zu empfehlen.

Übrigens: Nicht nur beim Papier, auch bei anderem Verbrauchsmaterial wie Druckerpatronen sollten Sie genauer hinsehen. Der Einsatz von aufbereiteten und professionell wiederbefüllten Tonern (oder Tintenpatronen) – sog. Refill- / Rebuilt-Druckerpatronen – wirkt sich positiv auf die CO2-Bilanz aus. Zudem werden endliche Ressourcen wie Erdöl (wird für die Produktion der Kartuschen benötigt) eingespart.

Tipp 4: Öffentliche Verkehrsmittel

Ihre Mitarbeiter streiten sich schon um die rar gesäten Parkplätze? Dann schaffen Sie doch entsprechende Anreize für Ihre Belegschaft, auf die öffentlichen Verkehrsmittel auszuweichen. Eine gute Möglichkeit ist das “Jobticket”, das von den regionalen Verkehrsbetrieben zu besonders günstigen Konditionen angeboten wird.

Tipp 5: Müll trennen

Auch, wenn es manchmal lästig ist: Mülltrennung ist wichtig. Nur so lassen sich so viele Rohstoffe wie möglich recyceln. Da im Büro anderer und vor allem mehr “Müll” anfällt als im privaten Haushalt, sollte man hier deshalb besonders gut hinsehen.

Gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) sind Verbraucher (also auch Unternehmen) dazu verpflichtet, Abfälle zu vermeiden. Das bedeutet: Produkte, die direkt wiederverwendet werden können (z. B. Druckerpatronen) müssen so “entsorgt” werden, dass sie sich aufbereiten und erneut verwenden lassen – sofern möglich. Auch alte Drucker, PCs und andere Elektrogeräte müssen ordnungsgemäß (z. B. über den Wertstoffhof) einer sog. “Erstbehandlung” zugeführt werden. Nur so können Sekundärrohstoffe extrahiert und recycelt werden.

Sind wirklich alle geschäftlichen Außentermine notwendig oder reicht auch manchmal ein Telefonat oder Skype-Chat? Jede Flugmeile, die Sie sparen und jeder Kilometer, den Sie weniger auf den Autobahn zurücklegen, schützt das Klima.

Förderprogramme für Umweltschutz in Unternehmen

BMU Umweltinnovationsprogramm

Investitionen in Abfallvermeidung, Bodenschutz, die Nutzung erneuerbarer Energien, Luftreinhaltung, materialeinsparung und andere Maßnahmen werden vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) über Zinszuschüsse oder Investitionszuschüsse gefördert.

→ Weitere Infos zum Förderprogramm

KfW Energieeffizienzprogramme

Insbesondere mittelständische Unternehmen profitieren von den günstigen Konditionen (Zinssätze ab 1,00 % bei einer Höchstfördergrenze von 25 Millionen Euro) der Energieeffizienzprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Die Darlehen richten sich an Unternehmen, die Ersatz- und Neuinvestitionen in Anlagen, Maschinen etc. tätigen wollen.

→ Mehr Infos zum KfW-Energieeffizienz­programm – Energieeffizient Bauen und Sanieren

→ Alles Wichtige zum KfW-Energieeffizienz­programm – Produktions­anlagen/­-prozesse

Tipp: Wussten Sie, dass Sie Bürogeräte wie Laptops ganz einfach leasen können? So sparen Sie sich aufwendige Abschreibungen für Anlagevermögen und profitieren von zahlreichen Zusatzleistungen im Schadenfall. Auch um die Weitervermarktung (oder korrekte Entsorgung) von Altgeräten brauchen Sie sich so keine Gedanken mehr zu machen.

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