Arbeitsplatzgestaltung: die richtigen (Wand)farben im Büro wählen

Längst ist Weiß nicht mehr die vorherrschende Farbe in Büros. Und das aus gutem Grund: Denn die Nicht-Spektralfarbe, sondern Summe aller Farben, kann auf Dauer die Augen ermüden sowie Kreativität und Motivation am Arbeitsplatz sinken lassen. Wir verraten wieso das so ist und welche Farben sich viel besser für Bürowände eignen.

Alles weiß? Mehr Farbe fürs Büro!

Weiß wirkt rein, kann aber auch kühl und steril rüberkommen. Als Wandfarbe macht Weiß kleine Büros größer – ein klarer Vorteil. Auch kann die “Nichtfarbe” mit allen anderen Farben kombiniert werden. Mehr als diese Zweckmäßigkeit bietet einem Weiß als Wandfarbe im Büro jedoch nicht.

Im schlimmsten Fall kann eine weiße Wand sogar dazu führen, dass die Augen schneller ermüden. Das liegt ganz einfach an den reflektierenden Eigenschaften von Weiß.

Zudem schweifen Gedanken in rein weißen Räumen gerne in die Ferne. Am Arbeitsplatz ist hingegen meist eine Mischung aus Kreativität und Konzentration gefragt. Besser sind deshalb gedeckte Weißtöne, die dem Raum mehr Charakter verleihen oder Kombinationen mit anderen “bunten” Farben.

Rot: stimulierend

Rot wirkt nicht nur im heimischen Schlafzimmer stimulierend. Auch im Büro regt die Farbe der Liebe den Geist an. Ein paar Farbtupfer im Besprechungsraum reichen aus, um die Gedanken während wichtiger Meetings zu beflügeln. Wichtig: Damit die stimulierende Wirkung nicht überhand nimmt und in Aggression umschlägt, sollte man mit der Farbe rot sparsam umgehen und auf keinen Fall ganze Wände damit streichen. Rote Polsterbezüge oder farbige Bilder mit roten Akzenten reichen vollkommen aus.

Braun: kommunikationsfördernd

Erd- und Holzfarbtöne haben eine ähnliche Wirkung wie Rot. In Verhandlunsgräumen sowie Zimmern, in denen Teams zusammenarbeiten, wirken Brauntöne oft wahre Wunder. Auch hier gilt: Man muss nicht gleich den ganzen Raum braun streichen. Dunkle Akzente, Bilder oder holzfarbene Büromöbel sind da die deutlich bessere Wahl.

Gelb: konzentrationsfördernd

Wie Weiß kann auch Gelb – jedenfalls ein sehr helles – die Augen wegen seiner stimulierenden Wirkung auf die Netzhaut ermüden. Wohl dosiert eingesetzt, fördert die Farbe der Sonne hingegen die Konzentration und ein kommunikatives arbeiten. Insbesondere Kombinationen aus Gelb und Weiß lassen Räume frisch und beruhigend wirken. Zuviel des Guten könnte – genau wie rot – allerdings Aggression und Angst fördern.

Blau: beruhigend

Während wir Rot mit reifen Früchten, aber auch Blut in Verbindung bringen, assoziieren wir mit der Farbe Blau den Himmel und das Meer –  also unendliche Weiten und etwas Ursprüngliches. Die entspannende und damit beruhigende Wirkung der Farbe kann man sich auch im Büro zunutze machen. Blau ist daher perfekt für Ruhezonen und Besprechungsräume geeignet. Hier schafft es eine gelassene Atmosphäre für Verhandlungen. Übrigens: Je dunkler der Blauton, desto stärker ist die beruhigende Wirkung.

Grün: harmonisierend

Genau wie Blau wirkt Grün ausgleichend auf unsere Gemüt. Die Farbe erinnert uns an die freie Natur und wird in der Farbtherapie sogar bei Herzkrankheiten eingesetzt. Helle Grüntöne lassen Büroräume gleich frischer und freundlicher erscheinen. Besonders gut kombinieren lässt sich ein helles Grün mit dunklen Brauntönen.

Tipp: Pflanzen im Büro

Wer nicht gleich eine ganze Wand grün streichen möchte, kann sein Büro oder Home-Office auch durch Pflanzen begrünen. Ficus und Co haben den Vorteil, dass sie zeitgleich die Raumluft verbessern.

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